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Pool

Der Klassiker unter den privaten Bademöglichkeiten. Neben unseren bevorzugten Pools mit biologischer Wasseraufbereitung sind auch Chlor- oder Salzhydrolyse möglich. Aufgrund der unendlichen Vielzahl an Fertigbecken oder unserem individuellen Betonbau gibt es fast keine Grenzen in Beckenform oder Größe. Lassen Sie sich von uns inspirieren!

Kosten

Ab 50 000€

Chlorpool_KG_(2) Pool5-KG
Naturpool_(4)_KG

Ausstattung

Poolsteuerung

Für Chlor- oder Salzpools ein Muss, für Naturpools ein Kann. Sie überwacht sämtliche notwendigen Abläufe im Becken. Und kontrolliert nicht nur die Wasserwerte, sondern fügt selbstständig fehlende Stoffe hinzu. Entsprechend den Einstellungen bei der Installation sorgt die Steuerung für die passenden Werte. Durch die sogenannte Redox Überwachung werden sogar kurzfristige Qualitätsschwankungen erkannt und automatisch ausgeglichen. Dadurch entfällt die händische Zugabe von Chemie komplett. Weitere Funktionen der Poolsteuerung sind die Temperaturregelung, die Beleuchtung und die Filterungszeiträume. 

Rollladenabdeckung

Sie schützt vor Wasserverdunstung und Schmutz sowie Abkühlung. Einzelne Hohlkammerprofile stehen miteinander in Kontakt und liegen auf der Wasseroberfläche auf. Eine elegante und unauffällige Variante bei der Neugestaltung Ihres Pools sind die von uns bevorzugten Unterflurabdeckungen. Geöffnet liegt die Abdeckung dann direkt auf dem Wasser. Der Unterflurrolladen kann mit Hilfe eines integrierten Motors schnell und unkompliziert ausgefahren werden. Eingefahren wird er unsichtbar im Pool verstaut. Der unter Wasser stehende Rolloschacht kann wunderbar als Liege- oder Sitzfläche verwendet werden.

Treppen und Leitern

Treppen bilden im Gegensatz zu Leitern einen angenehmen Mehrwert als Sitz- und Ruheplatz innerhalb des Pools. Die Treppe kann entweder unscheinbar in derselben Farbe wie das Becken foliert oder auf Wunsch mit Natursteinen belegt werden. Bei kleineren Pools macht die Anschaffung einer Leiter mehr Sinn, um weniger Schwimmfläche wegzunehmen. Das Material der Wahl: Edelstahl ist zu bevorzugen, es ist am widerstandfähigsten und langlebigsten.

Beleuchtung

Unserer Meinung nach ein Muss! Eine Poolbeleuchtung zaubert nicht nur ein schönes Ambiente in und um den Pool, sondern macht auch ein sicheres Schwimmen am Abend und in der Nacht möglich. Wir verwenden moderne Niedervolt-LED-Strahler von Markenherstellern, am liebsten in der Lichtfarbe Warmweiß. Auf Wunsch und nach genauer Abwägung können wir auch RGB-Leuchtkörper verbauen.

Heizung

Ein beheizter Pool wird auch noch dann gerne genutzt, wenn die ganz heißen Tage vorüber sind. Oder noch gar nicht da waren. So können statt einer Temperatur von 15 Grad innerhalb von zwei bis fünf Tagen Badetemperaturen von bis zu 28 Grad erreicht werden. Es gibt verschiedene Arten, den Pool in eine wohltemperierte Schwimmoase zu verwandeln: Mit einer Wärmepumpe wird die Wärme aus der Umgebungsluft gewonnen. Mit Hilfe von Strom und dem integrierten Wärmetauscher wird dann das Poolwasser erwärmt. Für kleinere und mittlere Pools ist hierfür ein normaler Stromanschluss ausreichend, da die Wärmepumpen maximal 1100W benötigen.

Natürlich kann der Pool auch durch die bestehende Hausheizung erwärmt werden, wenn diese dafür ausgelegt ist. Hierbei wird die Wärme über einen durch uns installierten Wärmetauscher von der Heizung an das Poolwasser übergeben. Gerne schließen wir uns mit Ihrem Installateur kurz und besprechen die Möglichkeiten.
So oder so ist für uns eine Beckenerwärmung mit einer Rollabdeckung verknüpft. Alles andere wäre pure Energieverschwendung, die am Tag investierte Erwärmung verflöge jede Nacht aufs Neue…

Poolroboter

Vollautomatisch saugt er die Sedimente auf. Er braucht nur einen Anschluss an die Stromversorgung. Eingebaute Sensoren scannen den Pool-Boden, so kann er in den verschiedensten Pool-Formen eingesetzt werden. Der Schmutz wird im integrierten Filter aufgefangen und kann kinderleicht herausgenommen und entsorgt werden. Unser Überblick über die verfügbaren Roboter und ihre Eigenheiten hilft Ihnen, Fehlkäufe zu vermeiden. Gerne beraten wir Sie und liefern/installieren den passenden Roboter, verbunden mit einer fundierten Einweisung.

Art der Wasseraufbereitung

Biologische Wasseraufbereitung – Vorbild Fluss

Ein Naturpool mit großer Schwimmzone besteht aus zwei Becken: einem Schwimmbecken mit klarem Wasser und einem Filterbecken, das zumeist unter einer Holzterrasse versteckt wird. Eine Pumpe befördert das Wasser aus dem Schwimmbecken in den technisch getrennten Filterbereich, in dem eine rein biologische Wasseraufbereitung nach dem Vorbild von Fließgewässern stattfindet. Anschließend wird das gefilterte Wasser in das Schwimmbecken zurückgeführt.
Nährstoffarmut ist bei einem Naturpool ein MUSS. Die Schwimmzone soll weitestgehend frei von Nährstoffen bleiben, welche eine Algenbildung begünstigen würden. So wird hier penibel darauf geachtet, nur passende Stoffe zu verbauen. Jedes eingebaute Material wird daher vorab von einem limnologischen Institut geprüft. Durch diese komplexe Technologie ist der Naturpool eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen chemisch aufbereiteten Pools und somit definitiv unser Favorit.

Salzhydrolyse

Diese von uns neben der biologischen Aufbereitung bevorzugte Art der Wasserreinigung ist unserer Meinung nach der klassischen Reinigung klar überlegen. Chlorgeruch und brennende Augen gibt es hier nicht. Warum?
Vom Prinzip her deckt sich die Wasserreinigung mit der klassischen Aufbereitung, bedeutet Feinfiltration und chemische Aufbereitung. ABER: Es wird kein zusätzliches Chlor eindosiert! In der Salzhydrolyse wird das Salz im Poolwasser unter Gleichstromeinfluss in Natrium und Chlorid aufgespalten. Die hierbei entstehenden freien Radikale desinfizieren das Wasser, das entstehende Chlor sorgt für die Depotwirkung der Desinfektion. In Summe wird aber nur ein Bruchteil der bei der klassischen Variante benötigten Chlormenge benötigt. Auch müssen keine Chlorkanister mehr geschleppt/gekauft/bestellt werden und die begrenzte Haltbarkeit der Chlorpräparate (2-3 Monate) muss uns nicht mehr interessieren.

Klassische Filterung

Zuerst wird das Wasser in Druckfiltern fein filtriert. Hier verwenden wir bevorzugt aktivierten Glassand, der im Gegensatz zu herkömmlichem Quarzsand fast unbegrenzt haltbar ist. Die wöchentliche Rückspülung kann manuell oder automatisch erfolgen. Hier gilt: Je besser filtriert wird, desto weniger Biomasse/Bakterienfutter ist im Wasser und umso weniger Chlor wird benötigt. Deshalb legen wir großen Wert auf hochwertige Komponenten und ausgereifte Technik.
In zweiter Instanz wird unser Badewasser nun desinfiziert, chemisch gereinigt. Das geschieht bei der klassischen Aufbereitung über die Zugabe von Chlor. Da dieses Desinfektionsmittel nur in einem bestimmten pH-Bereich wirkt, wird neben Chlor auch pH-Minus zugegeben. Angestrebt wird ein pH-Wert von 7,2 bis 7,4. Diese Messungen und die Dosierung übernimmt eine vollautomatische Mess- und Regeltechnik. Von Handdosierung aus Kostengründen raten wir dringend ab, weil wir das vermutlich genauso regelmäßig machen wie unseren Fitnessstudio-Besuch

Bio-Filter

Im natürlich gereinigten Pool bleibt das Wasser das ganze Jahr über im Becken. Die regelmäßigen Pflegearbeiten starten im März. Hierzu wird das Becken mit einem Teichsauger gereinigt/geschrubbt. Im selben Zuge wird der angehängte Kiesfilter mehrfach rückgespült und somit für die Neubesiedelung der Mikroorganismen „geleert“. Ergänzend sollte der Teich auf seine Wasserwerte und Nährstoffgehalte überprüft werden, um dem Bio-Filter und den ggf. vorhandenen Pflanzen mangelnde Nährstoffe zuzugeben.
Im Sommer beschränken sich die Arbeiten auf die Sedimententfernung am Beckenboden, die Reinigung der Skimmer und die Ergänzung des verdunsteten Wassers.
Im Spätherbst wird wieder rückgespült, um den im Sommer aufgebauten Biofilm zu ernten. Inzwischen raten wir dazu, die Filter auch im Winter durchlaufen zu lassen, da auch dann eine Nährstoffbindung stattfindet. Aufgrund unserer ausgeklügelten Bauweise müssen keine Leitungen/Pumpen entwässert oder eingewintert werden.
Im Herbst kann gerne ein Laubschutznetz installiert werden.

Klassische Filterung

In der Regel wird bei dieser Variante der Wasserspiegel vor Wintereinbruch bis unterhalb der Düsen abgelassen. Dieses Wasser ist im Frühjahr natürlich wieder zu ergänzen. Wie auch beim Biofilter startet hier die Auswinterung im März. Hierzu wird nach dem Nachfüllvorgang der oder die Pumpenkreisläufe wieder in Betrieb genommen/entlüftet. Der verbaute Glassandfilter wird mehrfach gespült und somit für die Badesaison vorbereitet, parallel kann der Roboter die Grundreinigung des Beckens übernehmen. Als nächstes müssen die Flüssigkeitsstände von pH-Minus und Chlor überprüft werden – reichen die Flüssigkeiten für eine Saison? Ansonsten nachbestellen! Nun werden die Messsonden noch kalibriert, um zuverlässige Wasserwerte zu garantieren.
Anschließend kann die Anlage wieder in Betrieb genommen werden. Die Mess- und Regeltechnik wird ein paar Tage brauchen, um das Wasser aufzubereiten und den pH-Wert richtig einzustellen.
In der Badesaison beschränken sich die Arbeiten auf die Sedimententfernung am Beckenboden, die Reinigung der Skimmer und eine Ergänzung des verdunsteten Wassers. Desweiteren muss der Glassandfilter wöchentlich rückgespült werden – entweder manuell oder automatisch.
Zur Einwinterung wird nach der letzten Filterspülung der Wasserstand im Becken wieder bis unter die Düsen abgelassen, alle Pumpen und Filter entwässert und die Messsonden in die Überwinterungsflüssigkeit getaucht. Ein Laubschutznetz macht auch hier großen Sinn.